Dienstag, 16. Januar 2018
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ARBEITSBEREICHE

Immunhistochemie


Die Immunhistochemie (IHC) und -zytologie hat sich in den letzten rund vierzig Jahren zu einer bedeutenden methodischen Richtung der Histochemie entwickelt. Zunehmend werden immunhistochemische Techniken zur Klärung von Fragen auf den Gebieten der funktionellen Morphologie und Zellbiologie herangezogen.
Mittels IHC lassen sich insbesondere in der Tumordiagnostik Fragen zur Art und Herkunft von Zellen und zu speziellen, ggf. auch therapeutisch bedeutsamen Eigenschaften beantworten. Moderne Tumordiagnostik ist deshalb ohne IHC nicht mehr denkbar.
In unserem Institut stehen mit einem Stamm speziell qualifizierter Medizinisch-Technischer Laborassistentinnen, einem umfangreichen Panel von Antikörpern und mit drei Histomaten ausreichende Kapazitäten auch für ein großes Arbeitsaufkommen zur Verfügung.
Die sachgerechte Anwendung immunhistochemischer Verfahren erfordert neben medizinisch-technischer Erfahrung spezielle Kenntnisse im Umgang mit mono- und polyklonalen Antikörpern für die Antigen-Antikörper-Nachweisreaktion.
Im Rahmen der Qualitätssicherung sind mittlerweile zahlreiche immunhistochemische Färbeprotokolle standardisiert. Das Institut nimmt an angebotenen Ringversuchen teil.



AK-Panel