Dienstag, 16. Januar 2018
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ARBEITSBEREICHE

Zytologie

Es werden im Institut jährlich etwa 20 000 gynäkologische Abstrichpräparate und 5 000 extragynäkologische Präparate untersucht. Bei letzteren handelt es sich um Ergusspunktate, Urin, Abstriche z.B. aus der Mundhöhle oder von der Mamille sowie um Punktate von Raumforderungen verschiedener Organe, z.B. Schilddrüse, Lymphknoten, Speicheldrüse. Je nach Art der Einsendung (Flüssigkeit oder fertige Ausstriche, fixiert oder unfixiert) erfolgt die Weiterbehandlung und Färbung. Siehe auch „Einsendeempfehlungen“.

Bei Bedarf können auch bei zytologischem Untersuchungsgut immunologische Methoden zur näheren Charakterisierung in Frage stehender Zellen angewendet werden, z.B. zur Klärung der Frage eines Primärtumorsitzes oder zur näheren Typisierung von Zellen des lymphatischen Systems.

Insbesondere für zytologisches Untersuchungsgut ist die Methode der DNA–Zytophotometrie geeignet, mit der Aussagen zur Dignität bzw. zur Malignitätsgraduierung möglich sind.

Im Bedarfsfall kann mit einer zytologischen Schnellfärbung in wenigen Minuten eine erste Aussage zur Dignität oder zur Art der Zellen in einem Punktat möglich sein.